Miguel Hochleitner
1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?
MH: Ich hab mit 15 Jahren mit dem Segelfliegen angefangen. Der erste Start war mit der Winde. Ich hab geglaubt ich sitze in einer Rakete als es dann fast senkrecht in den Himmel ging. Ich war völlig überwältigt. Seitdem bin ich dabei.
2. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie zurück?
MH: Ca. 1000 Stunden
3. Bei welchem Flugzeug der Flying Bulls ziehen Sie ein riskantes Landemanöver dem Fallschirm vor (welches ist Ihr Lieblingsflugzeug)?
MH: Mit der PC6 kann ich immer und überall landen. Den Fallschirm würde ich nehmen, wenn das Flugzeug nicht mehr steuerbar ist. Selbstmörder bin ich keiner.
4. F-22 oder Corsair? Airbus 380 oder B-25? (Welche Maschine ist als Flugerlebnis für dich reizvoller?)
MH: Das kann ich nicht sagen. Jedes Flugzeug hat seinen eigenen Reiz für mich, eben auf eine andere Weise.
5. Welches Flugzeug würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften und warum?
MH: Mit dem Flugzeug das es schafft in eine Umlaufbahn in den Weltraum zu fliegen, denn das ist die Krönung der Fliegerei.
6. Gibt es ein (technisches oder Design-) Detail an Ihrem Flugzeug/Hubschrauber, das Sie besonders fasziniert?
MH: Wenn man die PC6 als Pilot richtig einsetzen kann, dann ist es faszinierend wo man damit überall starten und landen kann. Dafür ist diese Maschine entwickelt und gebaut worden.
7. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Flugs?
MH: Nein! Auf das Alter des Flugzeuges kommt es nicht an. Sondern wie es behandelt und gewartet wird und da mach ich mir bei den Flying Bulls keine Sorgen.
8. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?
MH: Zum Glück hatte ich bis jetzt keine größeren kritischen Situationen. Kleinigkeiten gibt es immer wieder mal zu bewältigen, aber das ist normal. Da habe ich im Straßenverkehr schon mehr erlebt.


