Rainer Wilke



Rainer Wilke zählt weltweit zu den wenigen Piloten, die einen Helikopter beim Kunstflug im aerodynamischen Grenzbereich fliegen können. Wenn er mit seiner Red Bull BO 105 unterwegs ist, bekommen die Zuschauer Gänsehaut und die Heliprofis ganz große Augen. Siegfried ?Blacky? Schwarz zählt u.a. zu seinen ?Kunstflugschülern?.

1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?

»?RW: Absolut, aber ich verrate nicht, warum ?

2. Bei welchem Hubschrauber der Flying Bulls ziehen Sie ein riskantes Landemanöver dem Fallschirm vor, und welches ist Ihr Lieblingsflieger?

»?RW: Ein Fallschirm ist für Hubschrauber weniger gut ... Zurzeit fliege ich nur einen Typ, die BO 105, die ich auch gegen keinen anderen tauschen würde.

3. Welches Flugzeug würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften, und warum?

»?RW: Die SU 30. Weil dieses Flugzeug für einen Jet unglaubliche Flugmanöver durchführen kann.

4. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie in Ihrer Pilotenlaufbahn zurück?

»?RW: Es sind etwa 8.500 Stunden.

5. Gibt es ein technisches oder Design-Detail an der BO 105, das Sie besonders fasziniert?

»?RW: Ganz eindeutig das Rotorsystem, das seiner Zeit weit voraus war und auch heute Flugmanöver erlaubt, bei denen selbst modernste Hubschrauber ihre Schwierigkeiten hätten.

6. Welche Flugeigenschaften begeistern Sie bei der BO 105 besonders? Welche sind eher kritisch zu beurteilen?

»?RW: Dass der Pilot wesentlich früher an seine Grenzen stoßen wird als dieser Hubschrauber, begeistert mich! Ich persönlich sehe kein Manöver als kritisch an.

7. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Flugs?

»?RW: Nein, niemals! Vor allem, da ich weiß, mit welchem Aufwand alle Maschinen bei uns betreut werden.

8. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

»?RW: Das kann ich nicht sagen, es gab viele Flüge, die sich durch eine gewisse ?Turbulenz? ausgezeichnet haben ?



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