Red Bull Air Race Barcelona
Mit Rückenwind zum Red Bull Air Race Barcelona
Die Flying Bulls machten sich vergangene Woche zu ihrer letzten planmäßigen Airshow auf den Weg nach Barcelona. Beim Finale des Red Bull Air Race am 3. und 4. Oktober standen ?Auftritte? der Corsair und der BO 105 auf dem Programm. Mehr als eine Million flugbegeisterte Zuschauer tobten, als die beiden Piloten der Flying Bulls vor und in den Pausen des letzten von acht Red Bull Air Race Rennen über dem Hafen von Barcelona ihre Runden bzw. Loopings drehten.
Welcher logistische Aufwand hinter einem solchen Auftritt steht, ist dabei wohl nur den wenigsten bewusst. Allein die Überführung der Fluggeräte erfordert exakte Planung. Dabei stellt weniger die Route die Herausforderung dar, als vielmehr die Tankstopps. Gerade im Fall der Helikopter. Rainer Wilke ? der Pilot, der die spektakuläre Show in Barcelona übernahm ? absolvierte bereits seine Reise in Air Race-Manier: Seine Netto-Reisezeit betrug lediglich sechseinviertel Stunden für die knapp 1.400 km in die katalanische Metropole. Nicht einberechnet sind dabei natürlich die ?Boxenstopps? im badenwürttembergischen Friedrichshafen, an der Nordspitze des großen Lac d´Annecy im gleichnamigen Ort und an der französischen Mittelmeerküste in Montpellier. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h und einer maximalen Flugdauer von knapp drei Stunden der BO105 wurde Rainers schnelle, aber immer noch 8stündige Gesamtreisezeit von kräftigem Rückenwind begünstigt. Trotz allem: Ein Auftritt vor einem solch großen und begeisterungsfähigen Publikum macht alle Strapazen wett.
04.10.2009